„Europa investiert zu wenig in echte digitale Innovationen“

Mit Essenslieferdiensten oder Putzservices verdienen Venture Capitalists vielleicht viel Geld
– doch Europas Wirtschaft bringen diese Investitionen nicht voran.

Das Risikokapital für Europas Startups hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekordwert erreicht. Doch Masse allein reicht nicht, um Europas Rückstand in der digitalen Welt aufzuholen. Der Anteil des Kapitals, der in „angewandte Innovationen“ wie Essenslieferung und Putzservice liefern, sei viel zu hoch, kritisierte Yaron Valler (links) vom Investor Target Global auf der Burda Digitalkonferenz DLD in München. „Das ist nicht das, was Europas Wirtschaft in den kommenden Jahren voranbringen wird“. Entsprechend fließe ein zu geringer Anteil in echte Innovationen, neue digitale Geschäftsmodelle und Deep Tech.

Deep Nishar vom Softbank Vision Fund nannte als Beispiel für Softbanks langfristigste Investitionsstrategie die Mobilitätsbranche. Softbank ist der weltgrößte Investor in Mobilitätsdienste, darunter Uber, Didi Chuxing, Grab, Auto1, Cruise, Nuro oder Doordash.

Softbank

Zum selben Thema diskutierten auch Hannes Ametsreiter (Vodafone) und Andrew McAfee (MIT).

Foto und Video: DLD/Hubert Burda Media

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