Wie Maschinen die Arbeit übernehmen

Künstliche Intelligenz und Roboter übernehmen bald die Mehrheit der Tätigkeiten, schaffen aber gleichzeitig auch viele neue Jobs. Wer zählt zu den Gewinnern, wer zu den Verlierern auf dem Arbeitsmarkt?

Digitaler Job-Monitor: Technik und Geschäftsmodelle für das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge ist einer der Wachstumsmotoren der deutschen Wirtschaft. Die Zahl der ausgeschriebenen offenen Stellen in diesem Segment ist um 105 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, zeigt der digitale Job-Monitor. Meist werden Techniker gesucht; die Verbindung zu den Geschäftsmodellen ist bisher in den Stellenausschreibungen nicht zu erkennen.

Die Erfolgsfaktoren der digitalen Transformation

Unternehmen, deren Digitalisierungsprojekte erfolgreich waren, weisen in sechs Feldern deutlich höhere Kapazitäten auf als Unternehmen mit mäßigem oder bisher keinem messbaren Erfolg: Leadership, Mitarbeiter, Agilität, Ecosystem, Business Integration und Datenanalyse. In drei Gebieten sind die Unterschiede besonders groß.

Der Flaschenhals der digitalen Transformation sind die Fachkräfte

Viele Digitalisierungsprojekte scheitern oder werden gar nicht erst angeschoben, weil die nötigen Fachkräfte fehlen. Die Zahl der ausgeschriebenen Digitaljobs steigt innerhalb eines Jahres um 32 Prozent.

Wert der Plattform-Ökonomie steigt im ersten Halbjahr um 1 Billion Dollar

Das Wachstum der Plattform-Ökonomie geht umgebremst weiter. Im ersten Halbjahr 2018 haben die 60 wertvollsten Plattformen der Welt rund eine Billion Dollar an Wert hinzugewonnen. An der Spitze der Gewinnerliste stehen Amazon, Microsoft, Alibaba, Ant Financial und Netflix. Zusammen sind diese 60 Plattform-Unternehmen nun sieben Billionen Dollar wert, was ihren Vorsprung vor den klassischen Unternehmen immer größer werden lässt.

600 Millionen Euro Umsatz mit Retail Media in Deutschland erwartet

Die Handelsplattformen entdecken die Werbung als lukrative Einnahmenquelle. Sie besitzen einen entscheidenden Vorteil: Daten über die Kundenwünsche aus erster Hand.

Deutschland landet im „Digital Economy and Society Index“ der EU auf Rang 14

Neben den bekannten Baustellen wie schnelles Internet, E-Government und E-Health liegen die Social-Media-Nutzung der Unternehmen (Rang 20) und der privaten Nutzer (Rang 27) weit unter dem EU-Durchschnitt. Besonders gering ist auch die Nutzung moderner digitaler Technologien in kleinen und mittleren Unternehmen. Hart kritisiert wird auch die außergewöhnliche große Kluft zwischen Stadt und Land im Angebot schneller Internetanschlüsse und die geringe Glasfaserabdeckung.

Künstliche Intelligenz rückt auf der IT-Agenda der Unternehmen weit nach oben

Die Hälfte der Unternehmen in Deutschland sieht Künstliche Intelligenz und Machine Learning als disruptive Technologien, die Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend ändern – und fährt ihre Investitionen in kommenden Jahr entsprechend hoch. Ein Drittel betrachtet die Technologien dagegen als überschätzten Hype.

Großunternehmen profitieren am stärksten von Digitalisierung

Die Gewinne aus der Digitalisierung sind höchst ungleich verteilt: Die 20 Prozent besten „Industry Leader“ in jeder Branche haben den Großteil der digitalen Produktivitäts- und Umsatzzuwächse in den vergangenen Jahren auf sich vereint. Zu diesem Ergebnis kommen das World Economic Forum und Accenture, die in ihrer Studie „

„Nur 3 Prozent der weltweiten KI-Firmen haben ihren Sitz in Deutschland“

Künstliche Intelligenz ist die Basistechnologie des 21. Jahrhunderts. Als Standort für KI-Firmen liegt Deutschland allerdings nur auf Rang 7 in der Welt. Und der Abstand zu den USA und China wird größer.